250k
gespeicherte Assets
154k
automatisch getaggte und veröffentlichte Produktbilder
55
Stunden Zeitersparnis pro Woche
On wurde 2010 in den Schweizer Alpen gegründet und hat sich seitdem zu einem weltweit bekannten Anbieter für hochwertige Performance-Produkte wie Laufschuhe, Bekleidung und Zubehör entwickelt. Dank eines klaren Fokus auf Innovation und Design konnte das Unternehmen in mehr als 80 Länder expandieren.
Dieses Wachstum brachte aber auch deutlich komplexere Content-Prozesse mit sich. Um den Überblick zu behalten, benötigte On ein System, das Produktinformationen kanalübergreifend einheitlich und fehlerfrei bereitstellen konnte.
Im Gespräch mit Oli Walker (Engineering Manager) und Anastasiya Veber (Senior Asset Specialist) erfahren wir, wie Bynder bei On die Effizienz steigert und Fehler reduziert, indem digitale Assets weltweit an allen Touchpoints automatisiert ausgespielt werden.
Frühere Herausforderungen
Vor der Einführung eines vernetzten digitalen Ökosystems war die Verwaltung und Ausspielung digitaler Assets stark von manuellen Prozessen geprägt. Diese bremsten die Abläufe aus, banden unnötig viele Ressourcen und führten häufig zu Fehlern.
Vor der Integration von Bynder in unser PIM-System mussten wir Produkt-Assets manuell ins PIM hochladen. Der nächste logische Schritt war daher, diesen Prozess zu automatisieren. Auch das manuelle Übertragen der Assets in unsere E-Mail-Marketing-Plattform war fehleranfällig.Oli Walker
Engineering Manager bei On
2023 launchte die Marke fast 1.000 Produkte und 2024 sogar mehr als 1.800 – kein Wunder, dass die Menge an benötigten Assets kaum noch zu bewältigen war. Allein für 2024 rechnete das Team mit rund 83.000 Assets. In dieser Größenordnung wurde jeder manuelle Schritt zu einem echten Engpass.
Bynder als zentraler Bestandteil von Ons digitalem Ökosystem
Fertige Assets wurden bereits zentral in Bynder gespeichert und verwaltet. Durch die Anbindung an den MarTech-Stack automatisierte On zusätzliche Prozesse, reduzierte manuelle Arbeit und stellte konsistente Inhalte über alle Touchpoints hinweg sicher.
Bynder ist unser System of Record für alle Assets. Wir verteilen die Inhalte sowohl intern als auch auf unseren Websites. Externe Partner wie wichtige Kunden und Einzelhändler können auf diese Assets über Links zu passenden Kollektionen zugreifen.Anastasiya Veber
Senior Asset Specialist bei On
Bynders CX Omnichannel verteilt Tausende von Assets automatisch auf verschiedenen Kanälen. Dabei werden auch Produktbilder und Metadaten aus Bynder mit relevanten Touchpoints synchronisiert, wie zum Beispiel mit der E-Mail-Marketing-Plattform von On. Besonders erfolgreich war diese Automatisierung bei E-Mail-Bestellbestätigungen: Dank einer 95 % schnelleren Synchronisation konnte das Unternehmen 564 Stunden Serverzeit einsparen.
Durch die Automatisierung unserer Assets konnten wir Fehler in E-Mails nahezu vollständig vermeiden. Korrekturen, die früher Tage gedauert haben, sind heute in wenigen Minuten erledigt. Seit wir Bilder für Bestellbestätigungen über vorhersehbare URLs ausspielen, gab es keinen einzigen IT-Support-Fall mehr wegen fehlender Bilder. Das ist ein riesiger Fortschritt.Oli Walker
Engineering Manager bei On
Dank CX Omnichannel konnte On seine Inhalte auf allen Kanälen stark verbessern, negative Kundenerfahrungen vermeiden, für ein stimmiges Markenbild sorgen und das Vertrauen der Kundschaft stärken.
Skalierbarer Erfolg dank Automatisierung und effizienter Abläufe
Die Integration des Bynder-DAM mit dem PIM von On automatisiert den Austausch von Metadaten. So werden Assets in Bynder automatisch mit aktuellen Produktinformationen aus dem PIM angereichert – und umgekehrt.
Dieses neue, integrierte digitale Ökosystem zeigte im gesamten Unternehmen sofort Wirkung: Es vereinfachte die täglichen Content Operations spürbar und führte zu hochwertigeren Ergebnissen, die optimal zur Marke passten.
Das Ergebnis: Von den 250.000 gespeicherten Assets in Bynder konnten die Teams Workflows für rund 154.000 Produktbilder erfolgreich automatisieren. Das verschaffte vor allem den internen Studio-Teams spürbare Entlastung und setzte Zeit sowie Ressourcen für Erstellung, Upload und Tagging von Inhalten frei.
Konkret sparen drei Studio-Teams jeweils rund 15 Stunden pro Woche ein, darunter das E-Commerce-Team (Produktfotografie) und das B2B-Team (Fotografie von Mustern). Zusätzlich gewinnt das App-Upload-Team im Schnitt 10 Stunden pro Woche.
Seit der Automatisierung werden alle Inhalte beim Upload automatisch getaggt. Unsere komplette Taxonomie sorgt dafür, dass die benötigten Assets schnell auffindbar sind und sich gezielt einsetzen lassen.Anastasiya Veber
Senior Asset Specialist bei On
Was steht bei On als Nächstes an?
Bis 2026 rechnet die Marke damit, mehr als 5.000 Produkte und eine Asset-Bibliothek mit mehr als 260.000 Inhalten zu verwalten. Um diese Größenordnung effizient abzudecken, liegt der Fokus für das kommende Jahr darauf, das Bynder-DAM mithilfe von CX User Community zu einem zentralen Brand Hub weiterzuentwickeln.
Dieser Brand Hub wird als verbindliches System of Record für alle Marketing- und Marken-Assets dienen. Externe Partner finden dort die offizielle Markenidentität und alle relevanten Richtlinien, während interne Teams schnell auf freigegebene Marketinginhalte zugreifen können.
So sorgt On für mehr Markenkonsistenz über alle Touchpoints hinweg und beschleunigt durch die gezielte Unterstützung von Go-to-Market-Teams die Markteinführung von Kampagnen und Produktlaunches.